Raumkonditionierung und Aufprägung von Intentionen auf Trägermaterialien

Seit den späten 1990er Jahren hat der amerikanische Wissenschaftler William A psychology. Tiller, heute emeritierter Professor für Materialwissenschaften an der Stanford University in Stanford, Kalifornien, USA, in einer Serie von bahnbrechenden Experimenten [Tiller 1997; Kohane & Tiller 2001; Tiller et al. 2001, 2004] gezeigt, dass

  • menschliche Intentionen ohne physischen Kontakt auf Materialien und elektronische Geräte aufgeprägt werden können, und
  • diese aufgeprägten Informationen durch die behandelten Materialien selbst oder mit Hilfe von Geräten auf andere Materialien, Geräte oder Organismen oder selbst auf Bereiche des leeren Raumes übertragen werden können,

und dort Experimentelle Situationen oder Geräte beeinflussen können. In beiden Fällen geschieht dies, gemäß Tiller, durch eine „Konditionierung des Raumes“ welche selbst nach der Entfernung des Materials oder Gerätes oder nach dem Abschalten des Gerätes, für eine beträchtlichen Zeitraum andauern kann.

Raumkonditionierung ist nach Tiller eine Veränderung der Struktur der Raum-Zeit oder des „Vakuums“, welche Domänen veränderter Ordnung oder „lokale Vakua“ erzeugt, in welchen andere Symmetrie-bedingungen herrschen als in der Umgebung. Das physikalische Konzept der „Konditionierung“ wurde erstmals vorgeschlagen vom renommierten amerikanischen Physiker Terence W. Barrett, der zeigen konnte, dass das elektromagnetische Feld in der Weise konditioniert werden kann, dass es mit der Struktur der Raum-Zeit selbst interagiert. Diese Konditionierung verändert die gewohnte U(2)-Symmetrie des Feldes in eine höhere Eich-Symmetrie wie z.B. SU(2), und verleiht ihm dadurch einen Charakter ähnlich demjenigen der Gravitation und gibt ihm einen zusätzlichen Freiheitsgrad, der es ihm möglich macht, mit der Raummetrik in Wechselwirkung zu treten [Barrett 1990a,b, 2000].

Dr. Ludwig hat bereits vor Gründung des IACR in seinem Berliner Labor (Januar 2008) mit Tiller-Versuchen zur Raumkonditionierung begonnen und 2 Generationen von Aufbauten entwickelt. Er führte einen intensiven Informations-Austausch mit Prof. William A. Tiller und seinem Mitarbeiter Dr. Walter Dibble von der William A. Tiller Foundation durch; er traf sich dreimal mit Tiller, zweimal anlässlich von Besuchen in Tillers Labor in Payson (Arizona, USA). 19.-20. November 2009 fand ein Treffen von Dr. Ludwig und Dr. Bischofmit Prof. Tiller in Amsterdam statt. Es umfasste einerseits ein Meeting, an dem auch niederländische und britische Wissenschaftler teilnahmen, die ebenfalls Replikationen der Tiller-Versuche sowie die Entwicklung neuer Versuche vor hatten, auf der anderen Seite eine ausführliche Besprechung und Vereinbarung der genauen Modalitäten und Vorgehensweisen für unsere Experimente sowie gemeinsamer Veröffentlichungen.

Somit lagen bereits alle wichtigen Informationen vor, um gleich mit der technischen Ausführung des Projektes beginnen zu können. Die Tiller-Versuche, die Dr. Ludwig im Rahmen des IACR durchführte, begannen im Januar 2010. Nach Prof. Tiller lässt sich die in einem „konditionierten“ Raumbereich vorhandene physikalisch relevante Zusatzenergie durch eine sehr genaue pH-Messung an Reinstwasser, die mit einem aus der Thermodynamik theoretisch abgeleiteten pH-Wert verglichen wird, messen. Dabei wird der theoretische Wert im Wesentlichen vom CO2-Gehalt der Luft und der Lösung von CO2 im Wasser bestimmt. Aus der Differenz von gemessenem und theoretischem pH-Wert leitet Tiller eine Gibbs’sche Freie Energie ab, die nach seiner Auffassung durch Raumkonditionierung entstanden ist.

Technische Aufbauten

In Absprache mit Prof. Tiller wurde im Juli 2009 ein pH-Messgerät der Firma Mettler-Toledo (S 40) „ausgewählt und beschafft. Die ersten Arbeiten galten der Kalibrierung, die eine grundlegende Voraussetzung für die Versuche ist. Zuerst musste die Grundlinie (baseline) dieses pH-Gerätes bestimmt werden. Zunächst arbeiteten wir mit dem Wasser „LiChrosolv“ der Firma Merck, doch dieses Wasser war nicht rein genug und zeigte nicht den richtigen pHWert von etwa 5,6. Deshalb versuchten wir es mit dem Wasser „Ultrapur“ der Firma Merck. Es zeigte den erwarteten pH-Wert von etwa 5,6. Die Messdaten wurden an Dr. Dibble zur Begutachtung übermittelt. Dr. Dibble und Prof. Tiller waren mit den Daten zufrieden und bestätigten, dass das System jetzt richtig aufgebaut sei und die pH-Messungen genau genug seien. Unsere Messungen zeigten eine auffallende Rechteck-Kurve, was Tiller sehr interessant fand.

Nach dem Treffen mit Prof. Tiller im August 2009 beschlossen wir, ein weiteres pHMessegerät und ein Reinstwassergerät anzuschaffen; beides wurde beschafft und erfolgreich eingesetzt. Damit konnten wir nun selbst hochreines Wasser produzieren, und waren nicht mehr auf das „Ultrapur“ angewiesen, von dem nur ein Liter zur Verfügung stand. Das Gerät funktioniert sehr zuverlässig. Außerdem wurde ein zweites pH-Messgerät angeschafft, das Hanna HI 3220. Es zeigt in Verbindung mit dem Reinstwasser (18,2 Megaohm) eine sehr stabile Grundlinie. Ein CO2-Messegerät wurde ebenfalls beschafft und in ein Umgebungsdatenerfassungs-Programm integriert. Hierfür war eine LabView- Programmierung notwendig. Die Erfassung des CO2-Gehaltes der Laborluft soll eine Untersuchung der Frage ermöglichen, ob Veränderungen des pH-Wertes auf Änderungen des CO2-Gehaltes der Luft zurückzuführen sind.

Nach dem Treffen mit Prof. Tiller in Amsterdam wurde auf Vorschlag von ihm ein zweiter Versuchsplatz in einem separaten Raum eingerichtet.

Versuche

Nach den ersten Versuchsreihen, die Dr. Ludwig bis 2008 und 2009 durchführte, schlug Prof. Tiller vor, gemeinsam Versuche zu einem Intention-Imprinting auf Distanz zwischen seinem Labor in Payson (Arizona) und unserem in Berlin durchzuführen. Bei dem Treffen mit Prof. Tiller im November 2009 in Amsterdam hatten wir eigentlich beabsichtigt, zu diesem Zweck zwei UEDs (unbeschriebene elektronische Geräte) zu erwerben, doch dann schlug dieser vor, dass wir vorerst einmal nur eines benutzen sollten, um eine Quanten-Verschränkung zu vermeiden. Dieses Gerät würde dann von Arizona aus mit einer Intention versehen und somit zu einem IIED (Intention-Imprinted Electronic Device). Im Anschluss an dieses Experiment würde er uns ein IIED senden und könnten wir eine gemeinsame Veröffentlichung erstellen. 

Im Januar 2010 wurden die in Zusammenarbeit mit der William Tiller-Stiftung unternommenen Versuche begonnen. Von Jan. 2010 bis heute werden an dem Standort Bouchéstr. 12 in Berlin (später im neuen Labor in Kolberg) pH-Messungen durchgeführt. Jede Minute wird ein pH-Wert gespeichert. Jede Woche wird das pH-Gerät kalibriert und es werden die Daten gespeichert und zur William Tiller Foundation in Arizona weitergeleitet, wo sie Dr. Dibble auswertet. Neben dem pH-Gerät liegt ein IHD (Intention Host Device) welches von Arizona aus beschrieben wurde. Eine wissenschaftliche Publikation ist abgeschlossen und wurde als Teil der „White Papers“-Serie der William A. Tiller Foundation veröffentlicht: Tiller W. A., Dibble W.E., Jr., Ludwig T., Bischof M.: „Towards understanding long-range broadcasting of specific intentions”, White Paper XXVIII.



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